Sportrix Anita Portrait
Anita Birklbauer
12.3.25

Trainingstherapie - Schizophrenie

Als letztes in meiner Reihe zur Trainingstherapie geht es um den Bereich der Schizophrenie. Auch da ist Bewegung ein wichtiger Teil in der Behandlung. Warum, das schildere ich euch im folgenden Beitrag.

Trainingstherapie für Menschen mit Schizophrenie

Schizophrenie ist ein sehr schwieriger, weil oft abgetaner Therapiebereich. Auch bei der Schizophrenie sind die Nebenerkrankungen wie Übergewicht oder metabolisches Syndrom weitverbreitet. Das metabolische Syndrom bezeichnet eine Kombination Erkrankungen (Hypertonie, Dyslipoproteinämie und Adipositas sowie Zucker- und Fettstoffwechselstörungen). Andere Faktoren wie körperliche Inaktivität, Stress, Rauchen und Alkohol erhöhen das Risoko für einen Herzinfarkt, Diabetes oder Schlaganfall. Viele der Nebeneffekte sind dabei leider direkt mit dem Phänomen Schizophrenie verbunden, wie etwa

  • Nebenwirkung der antipsychotischen Therapie ist eine mögliche Gewichtszunahme
  • fehlende Motivation und Überwindung, aktiv im Training mitzumachen und sich gesund zu ernähren
  • Schwierigkeiten, den Tag zu organisieren und vorauszuplanen

Die Lebenserwartung einer/s Schizophrenen ist zwischen 10-20 Jahre geringer als bei einer gesunden Person. Dennoch zeigen Studien bereits deutlich den positiven Effekt von Bewegung auch bei dieser Erkrankung auf, gerade auch was die psychische Komponente betrifft.

Trainingstherapie ist Leben
Trainingstherapie ist nicht nur für Kranke, sondern auch für Gesunde entscheidend. Denn Sport ist Leben und Training ist die Therapie.

Bewegungsprogramme und Bewegungsempfehlungen werden immer mehr als zentraler Teil der Therapie gesehen und auch so vermittelt. Im Gesundheitsbereich wird Bewegung und Training oft als Medizin verkauft, weil Studien zu unterschiedlichsten Krankheitsbildern genau das belegen. Ausdauertraining und Krafttraining helfen dabei, die Krankheitssymptome der Betroffenen lindern. Zudem gibt es wichtige Beobachtung, dass sich die mit der Erkrankung verbundenen Veränderungen in bestimmten Gehirnarealen durch Bewegung wieder normalisieren. Zusätzlich unterstützt sie auch medikamentöse Behandlungen. Trainingstherapeut:innen sind dabei jener Teil des Puzzles, der die Bewegung so gestaltet, dass die Intensitäten nicht zu hoch und auch nicht zu niederschwellig sind. Denn eine gewisse Intensität ist erforderlich, um einen Effekt zu erzielen. Es muss aber bei weitem kein Leistungssport sein.

Wenn du jetzt Lust bekommen hast, deinem Leben mehr Sport zu geben, dann melde dich doch einfach bei mir. Als Sportwissenschafterin und Trainingstherapeutin unterstütze ich dich gerne dabei!

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